Damen1

3 Punkte am Heimspieltag waren zu wenig

10.03.2015 - Damit es am Ende der Saison noch für Platz zwei reicht, mussten heute sechs Punkte her. Das war auch unseren Stellerinnen Sandra und Susi, unseren Dreien Janita, Maja und Colli, unseren Vieren Nele, Theda, Britta und Andrea, unseren Libera Judith und Ellen sowie unserem Trainer Friwi klar.

Entsprechend motiviert gingen alle gegen den MTV Gifhorn an den Start. Und es gelang uns auch mit guter Annahmearbeit ein Spiel aufzubauen, welches von zahlreichen schönen Abschlüssen geprägt war. Harte Angriffe setzten den Gegner unter Druck. In der Abwehr zeigten wir uns, auch dank konsequenten Einsatzes unserer Libera, wach und konzentriert. Wir ließen nichts anbrennen und holten den ersten Satz mit 25:16 nach Hause.

Satz zwei begann dann schon ausgeglichener. Offensichtlich hatten die Gifhornerinnen ins Spiel gefunden und forderten unsere gesamte Aufmerksamkeit. Da wir aber weiterhin Druck aufbauten, gelang es den Gegnerinnen nur selten, ihrerseits zum Zuge zu kommen. Durch zu viele Eigenfehler unsererseits bekamen wir das Spiel jedoch nicht vollends in den Griff und so plätscherte es so dahin. Erst gegen Ende des zweiten Satzes konnten wir nochmals zu Hochleistung auflaufen und ihm mit 25:19 ein Ende setzen.

In Satz drei konnten wir diesen Schwung jedoch nicht retten. Hatte sich der Gegner bisher schwer getan unseren Spielaufbau zu stören, bedurfte es diesem nun nicht mehr, da wir uns größtenteils selbst im Wege standen. In der Annahme wollte niemand Verantwortung übernehmen, so dass wir ganz schnell in Rückstand gerieten. Viel zu viele unserer Angaben, die das gegnerische Feld nicht erreichten, machten die Sache nicht besser. Erst als der Rückstand schon fast unaufholbar schien, mobilisierten wir neue Kräfte, kämpften uns langsam wieder heran, schafften es aber nicht das sich Abzeichnende abzuwenden. Der dritte Satz ging mit 25:19 an den MTV Gifhorn. 

Doch die Stimmung sollte darunter nicht leiden. Wir waren fest entschlossen, die drei Punkte in diesem Spiel zu holen. Und so gaben wir uns kämpferisch. Wir konnten wieder an die guten Leistungen, insbesondere des ersten Satzes, anknüpfen und den Ball ein ums andere Mal platziert im gegnerischen Feld unterbringen. Auch bei den Angaben verlor sich die Nachlässigkeit, die sich eingeschlichen hatte wieder und so konnten wir den letzten Satz dieses Spieles mit 25:18 für uns entscheiden.

Nachdem die ersten drei Punkte des Tages erfolgreich gesichert waren, stand uns im zweiten Spiel mit dem VC Wolfenbüttel II ein uns gut bekannter Gegner gegenüber. Mit dem wir uns zunächst einmal schwertaten. Harte Angaben der Wolfenbüttelerinnen brachten unsere Annahme ins Schwitzen und verhinderten einen Spielaufbau, der souveräne Abschlüsse möglich machte. Da war ein schneller Rückstand mal wieder Programm. Wir mussten lange kräftezehrende Ballwechsel in Kauf nehmen und Lücken erst ausfindig machen, was uns zum Ende des Satzes immer besser gelang. Für den Sieg dieses Satzes reichte es jedoch nicht. Wolfenbüttel gewann mit 25:21.

Aber unser Kampfgeist war geweckt, denn auch wenn uns schon vier Sätze mehr in den Knochen steckten, kampflos aufgeben kam nicht in Frage. Mit einer grandiosen Serie von Angaben holten wir den notwendigen Vorsprung heraus, gewannen Sicherheit zurück, standen hervorragend in der Abwehr und konnten mit harten Angriffen Punkte landen. Mit 25:18 gewannen wir verdient den zweiten Satz.

Gleich zu Beginn des dritten Satzes machten uns die Mädels von Wolfenbüttel aber klar, dass sie nichts zu verschenken hatten und so wurde es der am härtesten umkämpfte Satz dieses Spieltages. Lange Ballwechsel, gezeichnet von hohem spielerischen Niveau auf beiden Seiten, prägten diesen Satz. Jedoch gelang es weder uns noch dem Gegner spielentscheidende Akzente zu setzen und damit in Führung zu gehen. So wurde es ein Kopf an Kopf- Rennen, in dem wir uns leider am Ende mit 26:28 geschlagen geben mussten.

Ob der dritte Satz uns konditionell zu sehr gefordert hatte oder ob mentale Schwäche hinter dem schwachen Beginn des vierten Satzes steckte, mag dahingestellt bleiben. Fakt war, dass der Gegner uns schneller als wir handeln konnten, abgehängt hatte. Fast jeder eigene Angriff wurde vom gegnerischen Block abgefangen, so dass unsere Abwehr gut zu tun hatte. Das ging an die Substanz. Zum Glück brachte eine Serie von routiniert und hervorragend platziert und hart geschlagenen Aufgaben ein wenig Erholung und die notwendige Puste uns doch noch wieder ins Spiel zurückzubringen. Zum Satzsieg hat es dann aber nicht mehr gereicht, dieser ging mit 25:19 an den VC Wolfenbüttel II. Insgesamt war es jedoch ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir dem Gegner keinesfalls spielerisch, allenfalls konditionell unterlegen waren.

Dafür wird es nun am letzten Spieltag nochmal richtig spannend. Der Relegationsplatz ist immer noch drin, auch wenn wir dafür auf das Versagen von Hannoversch Münden angewiesen wären.

 

Gut gespielt und nicht gepunktet

19.02.2015 - Unsere zehn variabel einsetzbaren Spielerinnen Susi, Sandra, Theda, Nele, Judith, Ulli, Maja, Nancy, Mareike und Colli, die alle auch flexibel zum Einsatz kamen sowie Trainer Friwi wollten am Samstag in Göttingen alles geben um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

Ganz entgegen unserer Gewohnheiten verschliefen wir den Beginn diesmal nicht, profitierten auch gleich vom gegnerischen Aufschlag, der sein Ziel in unser Feld nämlich nicht fand, wirkten wach und angriffslustig und zeigten uns dem Tabellenführer zunächst ebenbürtig. Einzig am Durchsetzungsvermögen im Angriff haperte es noch, so dass wir zwar mit starken Abwehraktionen glänzen konnten, uns jedoch im Angriff ideenlos zeigten. Dies erforderte erhöhte Kräfte, die wir leider nicht in der Lage waren zu mobilisieren und daher Punkte lassen mussten. Schade auch, dass etliche unserer Angaben ihr Ziel nicht fanden. Das recht deutliche Ergebnis des ersten Satzes, der aus unserer Sicht 14:25 endete, war jedoch lediglich auf dem Papier so eindeutig.

In Satz zwei war zunächst zu spüren, dass uns ein wenig der anfänglichen Euphorie abhanden gekommen war. Klar, da wurde gekämpft, manchmal ein wenig zu beherzt eingegriffen und dem eigenen Spieler der Ball geklaut, aber technisch sauber gespielt. Und doch wurde jeder Angriff unsererseits vom gegnerischen Boden gekratzt, es war einfach frustrierend und führte bei uns zu Resignation. Wir schafften es weder mit Angaben noch mit harten oder gezielten Angriffen den Gegner unter Druck zu setzen und ihn zu Fehlern zu zwingen. In der Folge mussten wir uns auch in diesem Satz mit 14:25 geschlagen geben.

Aber anders als an den vorherigen Spieltagen sank die Stimmung nicht auf den Nullpunkt. Ganz im Gegenteil war wieder Teamgeist zu spüren, ein Hauch von jeder für jeden war zurückgekehrt. Es mangelte hier nicht an Motivation, sondern vielmehr am spielerischen Durchsetzungsvermögen. Wir waren einfach nicht in der Lage aus den sauber angenommenen und technisch hervorragend gestellten Bällen ein Maximum herauszuholen. Dies wurde natürlich auch dadurch bedingt, dass uns mit dem ASC Göttingen nicht irgendein Gegner, sondern der Verbandsligist der nächsten Saison gegenüber stand. Mit effektiveren Angaben und ein wenig mehr Auge wäre im letzten Satz mehr als ein 16:25 drin gewesen.

Alles in allem war es jedoch ein ansehnliches Spiel, in dem sich zwei faire Gegner gegenüber standen.

 

An Schöningen erneut gescheitert

22.01.2015 - Nach dem erfolglosen letzten Wochenende hatten sich unsere Außenangreiferinnen Nele, Theda und Ulli, unsere Mittelangreiferinnen Maja und Janita, unsere Hauptstellerin Sandra sowie Andrea und Nancy, die heute auf dieser Position aushalfen, Colli, die auf der Mitte und außen zum Einsatz kam, Libera Judith und Trainer Friwi für heute viel vorgenommen.

Doch wie schon so oft in dieser Saison zeigte uns der Gegner schon zu Beginn des ersten Satzes unsere Schwächen auf. Mit einer überaus unmotivierten Annahme waren die gegnerischen Angaben nicht in den Griff zu kriegen, so dass wir wieder einmal unnötig schnell in Rückstand gerieten. Die durch den Ausfall zweier Stellerinnen bedingte ungewohnte Aufstellung trug auch nicht gerade dazu bei, Ruhe auf das Feld zu bringen. So gelang uns selten ein Spielaufbau mit konsequentem Abschluss. Erst zum Ende des ersten Satzes hatte jeder seine Position verinnerlicht. So fanden wir endlich ins Spiel und konnten auch mal schöne Punkte erspielen. Um den Satz noch zu drehen, war der Rückstand jedoch schon zu groß. Am Ende hieß es 25:19 für den MTV Schöningen.

Der zweite Satz begann dann aber vielversprechend. Mit harten Aufgaben setzten wir die Mädels von Schöningen unter Druck und gingen mit 7:1 in Führung. Dass es jedoch nicht reichte, sich hierauf auszuruhen, zeigte der weitere Spielverlauf. Es gelang uns trotz der Führung nicht, ruhig zu agieren. Dafür wuselten wir kaum reagierend über das eigene Feld, klauten uns gegenseitig sowohl in der Annahme als auch im Angriff die Bälle und konnten nicht verhindern, dass der Gegner Punkt um Punkt aufholte und uns die sowieso schon schlechte Stimmung noch mehr vermieste. Irgendwann haben wir diesen Satz dann resigniert aufgegeben. Endstand: 25:16 für Schöningen.

Dass es nun schwer werden würde, diesem Rückstand hinterherzulaufen, war uns allen klar. Trotzdem kehrten nun nochmal ein wenig Motivation und ein Hauch von Teamgeist zurück. Wir wollten uns noch nicht geschlagen geben, erkämpften die Punkte und hielten dem Gegner stand. Auch wenn wir nicht durch Überlegenheit glänzen konnten, so war es doch zumindest ein ausgeglichener Satz, in dem wir uns dem Gegner ebenbürtig und nervenstark zeigten. Beim Spielstand von 24:24 verschlugen wir zunächst eine Aufgabe und versemmelten anschließend auch noch den Angriff, der alles hätte entscheiden können. Aber wir gewannen den Satz trotzdem mit 28:26.

Irgendwie ließ sich jedoch weder die gute Stimmung noch das ansatzweise vorhandene Spielvermögen in den nächsten Satz retten. Wie unvermögende Anfänger spielten wir 1-a-Standvolleyball, waren nicht in der Lage Löcher zu schließen und zeigten am Ende kaum noch Gegenwehr. Der Satzgewinn ging mit 25:13 verdient an unsere Gegner.

Es ist uns nicht gelungen, den Ausfall unserer beiden Stellerinnen zu kompensieren. Gute Besserung Euch beiden!!!

 

Erfolglos in Wolfenbüttel

15.01.2015 - Mit unseren Stellerinnen Sandra, Susi und Diana, den „Mitten“ Maja, Janita und Colli, den Außenangreiferinnen Nele, Theda, Nancy und Ulli, unserer Libera Judith sowie Trainer Friwi waren wir am 10.01.2015 nach Wolfenbüttel gefahren, um mit einem 3-Punktegewinn in die Rückrunde zu starten.

Doch wir starteten unkonzentriert und wenig zwingend, gerieten schnell in Rückstand und verpassten es Anschluss zu halten. Die Schiedsrichterin, die offensichtlich gleich zu Beginn klarstellen wollte, wer hier das Sagen haben würde, trug nicht gerade zur Sicherheit unserer Stellerinnen bei. So gelang es uns nicht ein Spiel aufzubauen und zum Abschluss zu kommen. Wir fanden einfach keine Sicherheit, weder bei den im Training oft so starken Angaben noch bei der Annahme und schon gar nicht im Abschluss. Hatten wir noch beim letzten Aufeinandertreffen den Gegner mit unseren kurz gelegten Bällen zur Verzweiflung gebracht, fanden wir diesmal einfach keine Lücke. Anders als wir wirkten die Wolfenbüttelerinnen wach und motiviert. Erst gegen Ende des ersten Satzes konnten wir endlich mal Fahrt aufnehmen und auch durch den gezielten Einsatz unserer Libera zumindest in der Annahme Sicherheit zurückgewinnen. Dadurch bedingt klappte nun auch das Stellspiel wieder besser und im Angriff waren Erfolge zu verzeichnen. Da wir aber mal wieder viel zu spät loslegten, ging der erste Satz mit 21:25 an unsere Gastgeber.

Wir hatten jedoch endlich ins Spiel gefunden und gaben in Satz zwei nun mit harten Angaben, mit denen sich die Gegnerinnen schwer taten, den Ton an. Wir trauten uns jetzt wieder etwas zu, wollten hier gewinnen und waren bereit dafür zu kämpfen. Angabe um Angabe führte zum Punkterfolg oder setzte den Gegner zumindest ausreichend unter Druck. So hatten wir die Wolfenbüttelerinnen ziemlich schnell abgehängt. Die Spielstände von 7:1 und 14:6 aus unserer Sicht zeigten dies deutlich. Offensichtlich waren wir uns des Satzgewinnes jedoch zu schnell sicher, rechneten nicht mit der hochmotivierten gegnerischen Mannschaft  und machten ihnen die Aufholjagd damit leicht. Plötzlich stand es  nur noch 16:15 und das Spiel wurde zum erbitterten Kampf um jeden Punkt. Lange Ballwechsel zerrten an Kraft und Motivation und und endeten leider nicht oft genug mit einem Punktgewinn zu unseren Gunsten. So endete auch dieser Satz mit 22:25 für die Mannschaft vom VC Wolfenbüttel.

Satz drei glich in weiten Teilen Satz eins. Wir spielten unkonzentriert, nicht zwingend, waren schnell in Rückstand geraten und hatten keine Chance darauf wieder anzuschließen. Kein Spielaufbau, kein Abschluss, keine druckvollen Angaben, keine Sicherheit - kurz gesagt, einfach gruselig. Auch wenn wir dann gegen Endes des Satzes noch ein paar schöne Spielzüge zustande brachten, reichte unser heute kaum vorhandener Teamgeist nicht aus, hier noch etwas zu bewegen. Der Satz endete mit 17:25 gegen uns.

Um mit den Worten unseres Trainers zu enden: Das war gemeinschaftliches kollektives Versagen!

Und muss am nächsten Spieltag, nämlich am 17.01.2015 in Schöningen besser werden...........

 

Am Heimspieltag doppelt gepunktet

05.01.2015 - Unsere mit Susi, Diana, Sandra als Stellerinnen, den „Vieren“ Nele, Nancy, Judith und Theda, den „Dreien“ Maja, Mareike und Andrea, der flexibel auf „drei“ und „vier“ eingesetzten Colli und der diesmal leider nicht zum Einsatz gekommenen Anna-Lisa gut aufgestellte Mannschaft wollte sich und Trainer Friwi heute mit zwei Siegen ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bereiten.

Dazu mussten wir im ersten Spiel gegen den VC Wolfenbüttel ran. Zu Beginn des Spieles zeigten wir uns hellwach und konnten so die Gegnerinnen mit harten Angaben gleich gezielt unter Druck setzten, so dass auf der gegnerischen Seite kein Spielaufbau zustande kam. Wir agierten, der Gegner reagierte. Auch wenn unsere eine oder andere Angabe den Weg ins gegenüberliegende Feld nicht fand, kam der VC Wolfenbüttel kaum zum Zuge, so dass der erste Satz mit 25:18 schnell gewonnen war.

Auch wenn es zunächst so schien, das Spiel war keinesfalls ein Selbstläufer, was wir dann in Satz zwei auch gleich zu spüren bekamen. Plötzlich erreichte keine Annahme mehr die Stellerinnen. Und um es mal mit den Worten unseres Trainers auszudrücken, das waren doch keine harten Dinger. So gerieten wir schnell in Rückstand, wirkten konzeptlos und insbesondere beim Block überfordert. Noch schneller stand es also diesmal 12:25 aus unserer Sicht.

Für Satz drei mussten wir uns also etwas einfallen lassen. Das Spiel wurde nun zum offenen Schlagabtausch. Jede der Mannschaften wollte jetzt zeigen, warum sie ganz vorn mitspielt. Wir fanden zur Stärke aus dem ersten Satz zurück, schafften es wieder mit unseren Aufgaben Druck aufzubauen und konnten den Gegner mit in die Mitte gelegten Bällen überlisten. Auch der Block stand nun sicher und pflückte die Bälle von der Netzkante. Da der Gegner, aber wacher als im ersten Satz, seinerseits auch vermehrt zu effektiven Abschlüssen kam, wurde es ein kräftezehrender, von langen Ballwechseln geprägter Satz, der am Ende mit 25:23 an uns ging.

Auch wenn uns ein Punkt nun schon sicher war, wollten wir als gastgebende Mannschaft natürlich alle drei Punkte mitnehmen. Dementsprechend konzentriert gingen wir in den vierten Satz. Ähnlich wie in Satz drei schenkten sich beide Mannschaften nichts. Fast jede Annahme gelangte sauber ans Netz, die Stellerinnen setzten ihre Angreifer variabel ein, die Angreifer suchten mal kraftvoll, mal gezielt den Abschluss, jeder Angriff wurde unter vollem Einsatz abgewehrt, gestellt und erneut angegriffen. Dies gelang auf beiden Seiten sehr gut, so dass wir letzten Endes unseren Vorteil lediglich dahingehend finden konnten, dass wir immer öfter das Loch in der Mitte fanden. Dies führte dann auch zum 25:19-Satzgewinn.

Das war die Pflicht.

Doch gegen den MTV Goslar folgte nun keinesfalls die Kür. Wir wollten den Gegner nicht unterschätzen, auch wenn er uns kein Unbekannter war. Trotzdem schlich sich gleich zu Beginn des ersten Satzes eine gewisse Nachlässigkeit ein, so dass wir wieder mal in Rückstand gerieten und wie immer Mühe hatten, diesen wieder aufzuholen. Da war Eigenmotivation gefragt und wie schon so oft in dieser Saison hatten wir eine Menge davon aufzuweisen. Punkt um Punkt kämpften wir uns heran und konnten den Satz so mit 25:23 gewinnen.

Doch ohne Fleiß kein Preis. Im zweiten Satz würden wir wieder mehr von dem zeigen müssen, was tatsächlich in uns steckt. Zunächst begannen wir aber auch hier zögerlich, überzeugten zwar im Spielaufbau, kamen aber selten zu effektiven Abschlüssen. Wenn man bedenkt, dass auch schon das erste Spiel an den Kräften zehrte, durften wir uns nun nicht müde spielen lassen. Zum Glück besannen wir uns nun auf den Erfolg des ersten Spieles und legten die Bälle immer wieder in die Mitte. Der Gegner zeigte sich wenig flexibel dieses Loch zu stopfen und ebnete uns damit den Weg zum 25:21-Satzgewinn.

Wer nun glaubte, dass in jedem Fall der letzte Satz folgen würde, irrte. Denn noch hatten sich die Gegnerinnen vom MTV Goslar nicht aufgegeben. Sie kämpften, setzten uns ihrerseits unter Druck, wehrten Ball um Ball ab und ließen uns nicht so richtig ins Spiel finden. Auch auf die kurz gelegten Bälle hatten sie sich nun besser eingestellt und so lagen beide Mannschaften bis zum Ende des Satzes gleichauf. Beim 24:24 hieß es dann Nerven zu bewahren und beim Stand von 24:25 aus unserer Sicht nicht nervös zu werden, was wir jedoch mit einer besonders erwähnenswerten Coolness meisterten. Der Satzgewinn von 27:25 war deutlicher Ausdruck dieser Gelassenheit.

Auch diese drei Punkte gingen somit an uns.

Bei einem Becher Sekt feierten wir anschließend diesen erfolgreichen Spieltag und das vorzeitige Weihnachtsgeschenk.

Wir wünschen allen unseren Spielerinnen, unserem Trainer, unseren treuen Fans sowie allen Gegnerinnen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und freuen uns auf Euch alle im nächsten Jahr.

Für uns geht es weiter am 10.01.2015, wo wir dann gleich wieder auf den VC Wolfenbüttel treffen.

 

 

Spielbericht vom 29.11.2014 aus Wolfenbüttel

01.12.2014 - Wolfenbütteler VC II – MTV Braunschweig 0:3 (23:25, 19:25, 18:25)

Der Gegner aus Wolfenbüttel musste sich nach nur einer guten Stunde Spielzeit geschlagen geben. Bis auf den ersten Satz liefen wir nie Gefahr, einen Satz verlieren zu können. Hier führten wir bereits mit 15:4 und alles sah nach einer ganz klaren Angelegenheit aus. Dann aber kam der Schlendrian ins Spiel. Punkt um Punkt kamen uns die Wolfenbüttelerinnen näher und plötzlich stand es nur noch 24:23 für uns. Doch bereits der erste Satzball konnte von uns durch einen konsequenten Doppelblock des gegnerischen Angriffs zum Satzgewinn genutzt werden.

Im nächsten Satz liefen wir bis zum 15:14 für Wolfenbüttel ständig hinterher, konnten dann aber durch sichere Annahmen, harten Angriffsschlägen und sehr konzentriertem Blockspiel zum ersten Mal in Führung gehen und schließlich diese bis zum Satzende sogar auf 6 Punkte ausbauen.

Im 3. Satz war bis zum 10:10 alles ausgeglichen; dann aber setzten sich die bereits aufgezählten Qualitäten meiner Damen durch und wir brachten auch diesen Satz nahezu problemlos durch und gewannen mit 25:18.

Alle 10 mitgereisten Spielerinnen konnten eingesetzt und unterschiedliche Aufstellungsvarianten ausprobiert werden, was auch für die Flexibilität meiner Damen spricht, die an diesem Spieltag alle einen sehr guten Eindruck hinterließen.

Einen gelungenen Einstand auf der Außenposition gab es für unseren Neuzugang aus Hamburg, Ulli Böhme sowie für Janita Vörsterling aus Lesse in der Mitte, die sich beide sehr gut in die Mannschaft integrierten. Aber auch Theda, die ebenfalls erst seit dieser Saison bei uns ist, möchte ich erwähnen. Sie spielte nicht nur auf ihrer gewohnten Außenposition, sondern auch über die Mitte.

Folgende Spielerinnen waren in Wolfenbüttel dabei: Diana, Janita, Judith, Maja, Mareike, Nele, Sandra, Susi, Theda und Ulli

Friwi

 

Lange Anfahrt von Erfolg gekrönt

12.11.2014 - Nachdem wir, nämlich unsere Stellerinnen Susi und Diana, unsere Außenangreiferinnen Judith, Nele, Theda und Nancy sowie unsere „Mitten“ Maja, Mareike und Colli, die gegnerische Mannschaft zunächst analysierend betrachten durften, stand fest, dass dies kein „Selbstläufer“ werden würde. Denn mit der SG Volleyball Münden hatten wir einen uns zwar noch unbekannten, aber nicht zu unterschätzenden Gegner vor uns. Entsprechend zögerlich begannen beide Mannschaften sich abzutasten. Der erste Satz war geprägt von einer Vielzahl von Eigenfehlern, insbesondere bei der Angabe. Da dies jedoch auf beiden Seiten so war, verlief er zunächst unspektakulär, fast vorsichtig und insgesamt sehr ausglichen. Erst gegen Ende des ersten Satzes kam ordentlich Schwung in das Spiel und beide Mannschaften machten deutlich, dass sie hier nichts zu verschenken hatten. Die zurückgewonnene Sicherheit bei der Angabe gab den Ausschlag, den Gegner nun mehr unter Druck setzen zu können und damit dessen Spielaufbau zu stören. Mit einer sicheren Annahme war der Weg frei für ein variantenreiches Zuspiel und gezielte Angriffe. Dies verschaffte uns den mit 26:24 zwar hart umkämpften aber verdienten Sieg des ersten Satzes.

Und freie Fahrt für Satz zwei!!! Hier lief für uns einfach alles richtig. Schon die Aufgaben brachten die Mädels von der SG zur Verzweiflung. Kamen sie dann doch mal irgendwie an den Ball, wurde es für sie am Netz „dunkel“. Zudem fanden wir immer öfter das Loch in der Mitte. Trainer Friwi, der diesmal leider nicht dabei sein konnte, wäre stolz auf uns gewesen. Das eindeutige Ergebnis von 25:6 machte unsere klare Überlegenheit in diesem Satz deutlich.

Bleibt nur fraglich, warum sich an diese Leistung in Satz drei nicht anknüpfen ließ. Ob es daran lag, dass die zwei vorgenommenen Wechsel unser eingespieltes Team aus dem Konzept brachten, mag dahin gestellt bleiben. Fakt war jedoch, dass plötzlich nichts mehr ging. Wir irritierten uns selbst, waren uns uneinig bei der Annahme, verwirrten unsere Steller und konnten so nicht zum Abschluss kommen. Dem daraus entstandenen Rückstand von 1:12 waren wir nicht gewachsen. Auch wenn wir dann langsam unseren Rhythmus wiederfanden und noch einige schöne Punkte erzielen konnten, reichte es mit 13:25 am Ende doch nur zur Schadensbegrenzung.

Daher wurde in Satz vier personell auf dem Spielfeld die alte Ordnung wiederhergestellt. Damit kehrte auch die notwendige Ruhe und Sicherheit zurück. Von überaus guter Stimmung angetrieben eroberten wir Ball um Ball, ob sofort vom Block weggefischt oder von einer guten Abwehr vom Boden gekratzt, hier war einfach zu spüren, dass wir drei Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Auch wenn es am Ende nochmal eng wurde, der Blick für freie Räume und die Fähigkeit den Angriff genau dort zu platzieren, sicherten uns den 25:20-Satzgewinn.

Es hat Spaß gemacht. Bleibt zu hoffen, dass uns am 29.11.2014 gegen den Wolfenbütteler VC II in Wolfenbüttel ähnliches gelingt.

 

MTV Gifhorn – MTV Braunschweig 0:3

17.11.2014 - In nur einer Stunde besiegten meine Damen den Gegner aus Gifhorn am 2. Spieltag ohne große Probleme mit 3:0 (16:25, 12:25, 14:25). Zu keinem Zeitpunkt gerieten wir in Gefahr, auch nur einen Satz verlieren zu können.

Jeder Satz dauerte im Schnitt 20 Minuten und wir konnten alle mitgereisten Spielerinnen einsetzen, auch auf Spielpositionen, die sonst von ihnen nicht gespielt werden. Mit sehr druckvollen Aufgaben aller Spielerinnen, wobei besonders Theda hervorstach, nahmen wir den Gifhornerinnen schon im Ansatz den Wind aus den Segeln. Gleich am Anfang eines jeden Satzes spielten wir uns fast immer schon sehr hohe Führungen mit stellenweise mehr als 10 Punkten heraus. Sollten unsere Gegnerinnen dann doch einmal zu einem konstruktiven Aufbau kommen, erledigten entweder der konzentrierte Block oder die sehr druckvollen Gegenangriffe das Aufbäumen der gegnerischen Mannschaft.

Dies war ein Spieltag, an dem man als Trainer nichts auszusetzen haben darf. Die wenigen Fehler, die natürlich auch verursacht wurden, stehen in keinem Verhältnis zu dem konzentrierten und erfolgreichen Spiel meiner Mannschaft.

Folgende Spielerinnen reisten mit nach Gifhorn: Maja, Sandra, Diana, Susi, Anna-Lisa, Mareike, Nele, Theda, Andrea und Judith, die krankheitsbedingt nicht zum Einsatz kam, aber als psychologische Unterstützung wertvolle Dienste leistet.

Friwi

 


Stand: 18.06.2018 - 22:43 | Druckversion |