16.04.2012 - Kaum haben die 2. Damen ihre Saison in der Bezirksliga beendet, startet nun nach den Osterferien die Planung für die kommende Saison. Heike Graffstedt wird in der kommenden Saison nicht mehr für den Spielbetrieb zu Verfügung stehen, aber weiterhin am Training teilnehmen. Mit Steffi Becke und Lisa Genschow verliert die Mannschaft leider zwei Nachwuchsspielerinnen... Inka Küsel, die in der vergangenen Saison dei den 1. Damen "ausgeholfen" hat, kehrt ebenso zur Mannschaft zurück wie Karen Ohlendorf, die aus dem "Mutterschutz" zurückkommt und Petra Richter, die sich eine einjährige Auszeit gegönnt hat. Vom TV Mascherode stößt Amelie Mesecke zu uns.
26.02.2012 - Mit einem 3:2 Sieg im vereinsinternen Duell gegen MTV I sicherten wir uns am 25.2. den 3. Tabellenplatz. Da weder USC I noch FC Wenden auf einen Aufstieg verzichten werden, erübrigen sich im Gegensatz zur vergangenen Saison alle Relegations- oder Aufstiegsdiskussionen. Ich freue mich aber, dass wir auch im Rückspiel die 1. Damen schlagen konnten und ich vieles im Training Geübte wiederfinden konnte. Spielentscheidend waren sicher die gut platzierten, hart geschlagenen Aufgaben, die inzwischen einige Spielerinnen drauf haben, und die wir scheinbar auch benötigen, um dem Gegner unser Spiel aufzudrängen.
So war es auch gestern: Immer, wenn wir mit den Aufgaben Druck machen konnten, gelang es uns, unser Spiel abzuspulen. Und dann sind wir stark! Im Angriff macht uns in dieser Liga außer dem USC so schnell keiner was vor! So gewannen wir den 1. und 2. Satz recht souverän. Im 3. Satz führten wir auch sicher, aber wer glaubte, dass wir auch dieses Spiel wie das Hinspiel mit 3:0 gewinnen würden, sah sich getäuscht. Da gibt es eine Trainerin, die noch mal durchwechselt, die Mannschaft fordert und einen Gegner, der plötzlich zu Leben erwacht. Gute Aufgaben vom MTV I setzten uns unter Druck, Missverständnisse machten sich breit und ehe ich mich versah, fand ich mich im Tiebreak wieder. Das war zwar unnötig wie ein Kropf, aber sonst hätte ich ja nicht DIESEN Entscheidungssatz erlebt, bei dem wir mit 8:2 den Seitenwechsel vornehmen konnten. Zu keinen Zeitpunkt stellte sich mehr die Frage, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde. So als sei der vergebene Spielball im 4. Satz nur mal so zur Erhöhung des Nervenkribbels, drehten wir im 5. Satz auf und scheinbar gelang auf der einen Netzseite alles, während auf der anderen Seite kein Zusammenspiel mehr zustande kommen wollte... Egal wie, ohne parteiisch zu sein, glaube ich, dass wir als verdienter Sieger das Spielfeld verlassen haben...
In der nächsten Saison wird es diese Konstellation nicht mehr geben, da bei einer neuen Ligaeinteilung nicht mehr 2 Mannschaften aus einem Verein sein sollen, um jeglichen Manipulationen einen Riegel vorzuschieben.
Am 10.3. werden wir unser letztes Saisonspiel gegen den USC II austragen und ein Teil der Mannschaft wird am 11.3. bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften der Seniorinnen III vertreten sein.
13.2.2012 - Beim Pokalfinale trafen wir am 12.2. auf die Mannschaften aus Cuxhaven, Giesen und Kloster Oesede. Alle Mannschaften stehen in ihren Ligen bereits als Aufsteiger in die Landesligen fest. Wir waren also gewarnt.
Die Auslosung wollte es so, dass wir im 1. Spiel gleich gegen Cuxhaven antreten durften, eine Mannschaft, die in der laufenden Saison erst einen Satz abgegeben hat. Gegen eine im Schnitt wohl 15 Jahre jüngere und körperlängenüberlegene Truppe hielten wir in beiden Sätzen weit über die Satzmitte hinaus gut mit, aber immer, wenn es drauf ankam, leisteten wir uns Eigenfehler wie verschlagene Aufgaben oder Missverständnisse im Zusammenspiel. Im Zweifelsfall ließen wir auch einen Ball einfach fallen, weil wir glaubten, dass dieser „aus“ sein könnte…
Ich möchte uns nach diesen beiden 20:25-Sätzen zugute halten, dass durch den Trommeleinsatz der gegnerischen Fans eine Verständigung auf dem Spielfeld teilweise nicht möglich war. Mella, wäre nicht Sonntagmorgen gewesen, hättest du in der entscheidenen Phase die erforderlichen und gewohnten Asse geschlagen!
Nun folgten 150 Minuten Pause bzw. Pause und Schiedsgericht. Andere Ligen, andere Technik? Für unser Schiedsgericht folgten schwere Aufgaben, da die Mannschften so unsauber spielten, dass ein Volleyballspiel nur zustande kommen konnte, wenn man die technischen Fehler laufen ließ. Eigentlich kann man das bei Mannschaften, die in der kommenden Saison in der Landesliga spielen, nicht akzeptieren… Diese Mannschaften sind eben wesentlich jünger. Da scheint eine saubere Technik dem Erfolg untergeordnet zu sein…
Nach der langen Pause folgte dann das Spiel gegen den Gastgeber, dem scheinbar schwächsten der 3 Gegner. Leider fanden wir zu keiner Zeit ins Spiel und verloren beide Sätze mit den obligatorischen 20 Punkten. Es ist nicht auszudenken, wie einfach hier ein Sieg gewesen wäre, hätten wir nur unser Spiel der beiden anderen Spiele zeigen können. Aber Rechenspiele waren halt nicht gefragt… Dann wieder pfeifen.
Die Ergebnisse führten nun dazu, dass wir im letzten Spiel zum Zünglein an der Waage werden sollten. Also gönnten wir uns eine Sekterfrischung, formulierten die guten Vorsätze und nun folgte wohl unsere beste Saisonleistung im 1. Satz gegen Giesen, welche Pokalsieger werden konnten, wenn sie gegen uns gewinnen. Mit 26:24 gewannen wir diesen Satz mit seinen endlosen Ballwechseln. Super Angriffe und unglaublicher Kampf ließen ein echtes Endspiel entstehen, welches auch den anderen Gegnern Respekt abverlangte. Leider verloren wir den hartumkämpften 2. Satz mit 21 Punkten und im Tiebreak fanden wir den „roten Faden“ nicht so recht. Auch hier fehlten uns die einfachen Punkte durch Aufgaben, so dass jeder Punkt mühsam über das Spiel erarbeitet werden musste.
So verließen wir die Halle nach über 9 Stunden, glücklich dem Lärmterror zu entkommen. Ich gestehe, dass „alte Frauen“ sicher lärmempfindlicher sind, aber das Dauerbrummen der Heizung, die Beschallung durch pausenfüllende sogenannte Musik und das Dauergetrommel stellten einen echten Stressfaktor dar.
Nach über 14 Stunden erreichten wir alle unser Zuhause, wohlwissend, wie gut man Volleyball spielen kann, aber auch mit der Erkenntnis, dass die Höhen und Tiefen sich zu häufig abwechseln, um ganz oben stehen zu können.
6.2.2012 - Am 12.2. stehen die 2. Damen in Kloster Oesede (bei Osnabrück) im Finale um den Bezirkspokal. Unter 45 niedersächsischen Bezirksligamannschaften haben wir uns gemeinsam mit Gießen, Cuxhaven und Kloster Oesede durchgesetzt.
Nachdem wir in der vergangenen Saison im Finale gegen Oythe mit 1:2 das Nachsehen hatten, nehmen wir an diesem Finalturnier als "erfahrene Hasen" teil, während die anderen sich erst akklimatisieren müssen!
In der Finalrunde spielt jeder gegen jeden, so dass vielleicht sogar nach 3 Spielen die Punkte von Bedeutung sein können... Wir werden wach sein!
23.1.2012 - Am letzten Heimspieltag der Saison am 21.1. konnten die 2. Damen 2 Siege gegen den Angstgegner vom MTV WF und gegen die Freien Turnerinnen aus BS einfahren. Bei noch 2 verbleibenden Spielen wurde damit der 4. Tabellenplatz "gesichert". Bis auf Meike und Lisa war die gesamte Truppe an Bord, wodurch wir mit 12 Spielerinnen antreten konnten. Das birgt für eine Trainerin aber auch Gefahren, denn nachdem wir den 1. Satz gegen WF sicher gewonnen hatten und im 2. Satz mit 21:14 führten, wollte ich den Spielerinnen von der Bank eine Chance geben. Das scheiterte leider ziemlich kläglich, denn trotz einer 24:21-Führung gelang es uns nicht, die Satzbälle zu verwerten. Ich muss mir wohl doch noch mehr einschärfen, dass ein erfolgreiches Team weiter spielen sollte... Es ist aber nicht weiter tragisch, da wir auch durch starke Aufgaben in den beiden nächsten Sätzen nichts mehr
anbrennen ließen. Das 3:1 war so ein kleiner Schönheitsfehler.
Vor dem 2. Spiel gegen die Freien Turnerinnen hatte ich ein bisschen Respekt, denn dieser Gegner hatte vor zwei Wochen WF mit 3:0 geschlagen. Vorsicht war geboten! Mit 3:0 und 75:41 Punkten konnten wir jedoch schließlich als klare Siegerinnen das Spielfeld verlassen und waren durchgehend die Mannschaft, die die Akzente setzte. Unruhe kam nur auf, wenn wir unsere Eigenfehlerquote erhöhten und damit den Gegnerinnen einfache Punkte schenkten. Besonders haben mir einige kämpferische Aktionen gefallen, bei denen man sich manchmal fragte, wie der Ball noch über das Netz gelangen konnte. Da werden einige sicher wieder als "Landkarte" den Nachhauseweg angetreten haben.
Wir sind nun für die Pokalendrunde am 12.2. eingespielt. Mal sehen, was gegen die 3 Spitzenmannschaften aus den anderen Bezirksligen möglich ist...
Schade, dass die beiden MTV-Mannschaften den Kampf um die Stadtmeisterschaft schon so vorzeitig verloren haben...
Unser nächstes Punktspiel bestreiten wir anschließend gegen MTV I, die am Wochenende ihre Aufstiegschance wohl endgültig verspielt haben.
9.1.2012 - Für die 2. Damenmannschaft ist ein ereignisreiches Jahr 2011 vorübergegangen. Zeit, ein kurzes Fazit zu ziehen.
Im Februar richteten wir die Endrunde des Bezirksligapokals aus. Hier trafen sich die 8 besten Mannschaften der Pokalvorrunden in der Güldenhalle. Mit unseren stärksten Saisonleistungen und ganz viel Durchhaltevermögen konnten wir hier das Endspiel erreichen, unterlagen zwar gegen eine landesligataugliche Mannschaft, bewiesen aber, dass wir zu den stärksten Bezirksligamannschaften Niedersachsens zu zählen sind.
Im März 2011 schlossen wir unsere Bezirksligasaison als Vizemeister ab. Auf eine mögliche Relegation zur Landesliga verzichteten wir. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir in jedem Fall aufgestiegen wären. Weil das mit dem „Vize“ nun schon so gut klappte, folgte der nächste Streich, denn ein Großteil der Mannschaft konnte im März dann bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften der Seniorinnen III (über 43 Jahre) auch wieder den Titel des Vizemeisters einfahren. Bei der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft scheiterten wir dann leider recht deutlich.
Im Juni folgte als Abschied vom SV Süd BS unser Mannschaftsausflug. Bei kühlem Wetter freuten wir uns, dass am Ende der Radtour Holzhütten am Bernsteinsee auf uns warteten. Der Rückweg am folgenden Tag zeigte, dass eine Radtour zur Tortur werden kann. (Aber warum muss Trainerin auch immer den weitesten Weg gegen Wind und Regen wählen.) Ich baue darauf, dass das nächste Ziel dann südlich von Braunschweig gewählt wird…
Seit dem 1. Juli gehören wir zum MTV BS. Wir sind gleich mit offenen Armen empfangen worden, wofür wir uns hier noch einmal bedanken möchten. Beim Beachen während der Sommerferien begrüßten uns auch gleich noch die tierischen Bewohner des Beachplatzes. Aber auch durch Pusteln und Schwellungen ließen wir uns nicht von einer vorbildlichen Saisonvorbereitung abbringen! Beim Vorbereitungsturnier in Vechelde konten wir die Halle ebenso als Turniersieger verlassen wie 2 Wochen später in Göttingen bei der Pokalvorrunde. Am 12.2.2012 treten wir in Kloster Oesede mit 3 anderen Mannschaften zur Pokalendrunde an. Vielleicht können wir dann unseren „Vize“-Titel ablegen und durch den Pokalsiegertitel ersetzen. Dann hätten wir unsere Saison gerettet.
In der laufenden Saison lief leider nicht alles so nach Plan wie wir uns das erträumt hatten. In einer sehr starken Bezirksliga haben wir bereits zum Jahreswechsel keine Chance auf den Meister- oder Vizemeistertitel. Das Duell um die Stadtmeisterschaft scheinen der USC BS I und der FC Wenden unter sich auszumachen, da es uns in den entscheidenen Spielen gegen diese Mannschaften nicht gelungen ist, auch mal über unsere Verhältnisse zu spielen. Mir haben diese Spitzenspiele nur gezeigt wie schwer eine Landesligasaison für uns geworden wäre…
Einen schönen Jahresabschluss hatten wir mit unserem bewährten mannschaftsübergreifenden Schleifchenturnier. Ich bedanke mich auf diesem Wege bei der Mannschaft für die Anerkennung meiner zuverlässigen „Anwesenheit“ und die Übergabe eines Trikots meiner Lieblings- Bundesligamannschaft, deren Werdegang ich samstags parallel verfolge. (Manchmal muss Trainerin sich an anderen Erfolgen erfreuen, falls es bei der eigenen Mannschaft nicht so klappt…. )
Den Titel der zuverlässigsten Spielerin verleihe ich hiermit an Heike Brackel, die sich sowohl im Training als auch an den Spieltagen als unverzichtbare Stütze der Mannschaft bewährt hat. Ich habe mich sehr gefreut, dass Heike B. dann beim Schleifchenturnier als Schleifchenkönigin geehrt werden konnte!
Ich wünsche uns für 2012 viel Freude am Volleyballspielen und viele schöne gemeinsame Stunden in der Halle…
8.1.2012 - Nach einer Trainingseinheit am 6.1. starteten wir am 7.1. beim Spiel gegen den Tabellenletzten aus Bornum in das Jahr 2012. Von Weihnachtsspeck keine Spur! Es schien so, als hätte uns die schöpferische Pause gut getan, denn mit einer konzentrierten Leistung konnten wir den 1. Satz mit 25:7 gewinnen. Ohne Eigenfehler und mit platziert geschlagenen Aufgaben schien alles ganz leicht zu sein. Anke durfte 9 und Doris 7 Aufgaben schlagen, was schon so ein bisschen an unsere Bezirksklassensaison erinnerte... Ich konnte munter durchwechseln. Den 2. Satz gewannen wir mit 25:10, ehe es im 3. Satz kurzfristig noch einmal bis zum 11:10 spannend wurde. Aber Heike B. konnte dann 10 Aufgaben am Stück schlagen, so dass nach 55 Minuten unser schnellstes Spiel der Saison beendet war.
Heute hätte ich mir einen anderen Gegner auf dem Feld gewünscht, denn diese klaren Angriffe habe ich in manchem Spiel vermisst. Es war schon schön anzusehen, wie Anke ihre Angriffe hart und plaziert versenken konnte, Petra C. variabel angegriffen hat, Mella auch im Angriff ihr Gehirn eingeschaltet hat. Mella, als Stellerin bist du für uns aber noch viel wertvoller. Da hast du sogar im Block gepunktet! Heike B. und Annette haben souverän angegriffen, ob von der III oder IV, Heike G. hat sich nahtlos in das Spiel eingefügt und Kerstin L. und Doris haben das Spiel schön aufgezogen. Ich finde, dass das Stellen sauber war! Da die Freien Turnerinnen gegen den Tabellenfünften aus WF ein 3:0 erzielt haben, scheint unser 4. Tabellenplatz gesichert. Beate, vielen Dank, dass du auf deinen Einsatz verzichtet hast, um die 3. Damen zu betreuen und um zu pfeifen...
In 2 Wochen empfangen wir WF III und die Freien Turnerinnen in der Christophorushalle. Da werden wir sicher auf alle Spielerinnen zurückgreifen können...
11.12.2011 - Am 10.12. wollten wir unsere Weihnachtsfeier durch 2 schöne Spiele verdienen und uns in die rechte Feierstimmung bringen...
Gegen Fallerslben im 1. Spiel klappte das recht reibungslos. Es schien sich gelohnt zu haben, dass die Trainerin nach dem Wendenspiel ihren Unmut kund getan hat! So manche schien sich einige Anregungen zu Herzen genommen zu haben! So Petra C., die meinem Wunsch nach konzentrierten Aufgaben nachkam und im 1. Satz in 2 Serien 14 Aufgaben und im 2. Satz 13 Aufgaben schlug. Da Mella zudem eine überragende Leistung in ihrer noch ungeliebten Position als Stellspielerin ablieferte, konnte nichts mehr schief gehen. Wir besiegten Fallersleben mit 3:0 Sätzen und 75:46 Punkten, da wir unser Spiel ganz soverän durchzogen. Das hat Spaß gemacht.
Im 2. Spiel gegen den sich herauskristallisierenden Stadtmeiser vom USC I verloren wir zwar mit 0:3. Ich glaube aber, dass wir hier unsere stärkste Saisonleistung abliefern konnten. Im Gegensatz zum Hinspiel konnten wir zwar keinen Satz gewinnen, konnten aber die beiden ersten Sätze lange offen gestalten. Dieses Mal ließen wir keine Aufgabenserien bei den Gegnerinnen zu und das Spiel wurde durch tolle Spielaktionen entschieden. Jede Spielerin konnte sich entweder durch tolle Abwehraktionen, Blockaktionen gegen schnelle Angriffe oder durch platzierte Angriffe auszeichnen. Wenn uns dann am Ende der Sätze nicht die Luft ausgeht, kann ein Spiel auch anders ausgehen.
Wir hatten uns jedenfalls das Buffet mit zusätzlicher flüssiger Nahrung verdient! Auf ein Neues im Jahr 2012. Dort wartet ein Restprogramm ohne die beiden Spitzenmannschaften auf uns.
4.12.2011 - Der Spielplan will es so, dass wir den Rückrundenstart zum 2. und 3. Advent gegen die Mannschaften durchführen, gegen die wir am Ende der Hinrunde gerade verloren haben. Erster Gegner sollte die Mannschaft aus Wenden sein, die uns im Hinspiel bis auf den Beginn des ersten Satzes recht klar dominiert hatte.
Mit viel, wahrscheinlich zu viel, Respekt starteten wir in den 1. Satz, in dem wir bis zum 21:19 ständig führten, ohne aber souverän zu sein. Von den 19 Punkten der Wendenerinnen haben wir denen sicher 12 Punkte durch verschlagene Aufgaben und Fehlangriffe direkt geschenkt. Dass wir dann mit den ersten guten Aktionen der Wendnerinnen den 1. Satz auch noch abgeben mussten, war die Krönung! Nun hatten die Gegnerinnen ins Spiel gefunden und führten uns im 2. Satz vor, wie ein Spiel aufgezogen werden kann, wenn Bälle aus Annahme und Abwehr beim Steller landen und Angrifferinnen gezielte Nadelstiche setzen können. Das 12:25 sagt alles. Der 3. Satz schien einen ähnlichen Verlauf nehmen zu wollen, bis Heike B. beim 14:21 an die Aufgabe kam, um 7 Aufgaben zu schlagen. Aber irgendwie fehlte uns wohl der Glaube an den Sieg. Obwohl der Satz beim 23:23 ein offenes Ende hatte und wir nur 2 Punkte benötigt hätten, um das ganze Spiel zu drehen, fehlte die klare Aktion! Stattdessen setzten wir die Angriffe ins "Aus". Ein Spiegelbild einer unnötigen Niederlage, denn der Gegner zeigte nur im 2. Satz, warum er Tabellenzweiter ist.
Die Augen wurden uns geöffnet als die Freien Turnerinnen im 2. Spiel den Ball nur im Spiel hielten und oft mit gebaggerten Bällen die Wendenerinnen zu Eigenfehlern zwingen konnten. Wenden baute deutlich ab, so dass es mir fast peinlich war, dass wir gegen diese Mannschaft zum zweiten Mal mit 0:3 verloren haben.
Am kommenden Samstag gegen den Tabellenführer vom USC und gegen Fallersleben würde ich mir eine Leistung der Mannschaft wünschen, bei der wir das einfach mal anwenden, was wir im Training üben... So, der Frust ist abgebaut, nun zünde ich mir die 2. Kerze an!
19.11.2011 - Mit dem heutigen Punktspieltag haben wir die Vorrunde beendet. Gegen den Absteiger aus der Landesliga, dem Tabellenführer vom USC BS, verloren wir leider mit 1:3, so dass die Vorrunde mit 5 Siegen und 3 Niederlagen beendet wurde. Nach Saisonhalbzeit bleibt festzustellen, dass die Mannschaften vom USC BS und Wenden die Stadtmeisterschaft wohl unter sich ausmachen werden. Um gegen diese beiden Mannschaften bestehen zu können, müssen wir wirklich unseren besten Tag erwischen.
Den hatten wir heute nur beim 27:25 im 3. Satz. Zuvor konnten wir feststellen, dass es tatsächlich möglich ist, dass eine Spielerin des Gegners uns fast allein zur Niederlage führen kann. Der größte Unterschied lag in den Aufgabenserien von Maxi Galland, die dadurch dem USC immer den nötigen Punktevorsprung und damit die nötige Sicherheit verschafte. Als im 3. Satz die Aufgabenserie nicht zustande kam, waren wir zur Stelle und bewiesen Nervenstärke zur rechten Zeit. Im 4. Satz schien das so weiter zu gehen bis Maxi zur Aufgabe kam. Der Rest ist schnell erzählt. Trotz toller kämpferischer Aktionen kamen wir nicht mehr an den Drücker, denn Kampf wird selten mit harten Angriffen abgeschlossen. Diese servierten uns aber die gegnerinnen, die dann einfach auch besser waren.
Am kommenden Spieltag spielen wir wieder gegen den Tabellenzweiten aus Wenden , am 10.12. gegen den USC, so dass die Saison für uns in 3 Wochen vorentschieden ist.
6.11.2011 - Am 5.11. waren wir, als Tabellzweiter, Gastgeber für den Tabellenführer aus Wenden und für unsere Erste, die als Tabellendritte angereist war. Alle Mannschaften hatten ebenso wie der USC BS bisher ein Saisonspiel verloren. Der 1. Teil der Stadtmeisterschaft konnte für uns beginnen! Wir hatten bis auf Lisa und Beate alle Frauen an Bord - also 12 an der Zahl.
Im ersten Spiel gegen die zur Saison verstärkten Wendenerinnen begannen wir stark bis zum 11:8. Erfreut konnte ich von der Bank beobachten, wie gut Trainiertes sofort in die Tat umgesetzt wurde. Aber nun riss der Faden komplett! Durch eine gute Aufgabenserie kamen wir ins Hintertreffen und wie immer, wenn die Annahme nicht zum Steller kommt, häuften sich auch noch unsere Eigenfehler. Die schlechte Annahme zog sich durch das Spiel wie ein roter Faden und so verloren wir klar mit 0:3. Wir müssen anerkennen, dass Wenden besser war und dass wir in dieser Saison auf keine stärkere Mannschaft gestoßen sind! 1. Teil der Stadtmeisterschaft geht also an den FC Wenden!
Nun im 2. Spiel wollten wir unbedingt gegen MTV I gewinnen, also die Mannschaft, die Wenden die einzige Niederlage beigebracht hatte, und das sogar mit 3:0. Rechnerisch also scheinbar unmöglich. Aber in einer Mannschaftssportart mit einem Ball sind solche Rechenspiele scheinbar doch nicht möglich! Wir begannen sehr konzentriert und gewannen den 1. Satz mit
25:19. Diese Souveränität behielten wir auch im 2. Satz, allerdings nur bis zum 21:21. Dann begann der Krimi. Ich wechselte Anke für Mella ein, so dass alle Hauptangreiferinnen auf dem Feld standen um zu blocken und zu schlagen. Jede Mannschaft hatte Satzbälle, die sie ungenutzt ließ, und dann kam das Highlight, an dem sich auch eine Trainerin mal sonnen darf: Beim Stand von 27:26 hatten wir Satzball und Mandy kam zur Aufgabe. Schnell wechselte ich Petra C. für Mandy ein - Mandy erleichtert, Petra innerlich zerwühlt. Petra schlägt die Aufgabe, an die Netzkante - und blupp fällt der Ball ins gegnerische Feld - SIEG 28:26. Tja, was hätte ich mir anhören müssen, wenn der bei uns runtergefallen wäre... Im 3. Satz ging es lange hin und her, bis Meike beim Stand von 10:12 an die Aufgabe kam, 9 Aufgaben schlug und uns ein Polster schuf, was aber doch nicht sicher war, wie der Endstand von 25:23 zeigt. Stand der Stadtmeisterschaft: Jede hat ein Team mit 3:0 besiegt und ein Spiel mit 0:3 verloren - hä... Jede Mannschaft kann sich trösten, dass es noch ein Rückspiel gibt.
Habt ihr gesehen, wie hell es gestern in der Halle war, obwohl 4 wichtige Lampen dunkel waren? Ein Stern ist aufgegangen - ach, Stern ist ja für Petra
von Stern Lobmachtersen reserviert - also eine Sternschnuppe: MANDY. Mandy, unsere Jüngste, hat in der Startformation gegen MTV I gestanden und ein SUPERSPIEL abgeliefert! Gezielte, harte Schläge und eine aufmerksame Abwehr sorgten dafür, dass sie selbst zurecht von sich begeistert war!
Stand: 16.04.2012 - 21:51 | Druckversion |